(siehe auch "Bildungszentrum für Pflegeberufe/Ausbildung" - Gesundheits- und Krankenpflege + Altenpflege)
Ausbildungsberuf Bürokaufmann/-frau
Schwerpunkte der Ausbildung zum/zur Bürokaufmann/-frau sind das Erlernen von Kenntnissen und das Aneignen von Fertigkeiten in den nachstehenden Bereichen:
- Rechnungswesen und Buchführung
- Kostenrechnung
- Zahlungs- und Kreditverkehr
- Personalwesen
- Kaufmännischer Schriftverkehr
- Berufsbezogenes Rechnen
- Verwaltung und Bestellung von Materialien
Sie durchlaufen während ihrer Ausbildung bei uns im DRK-Krankenhaus folgende Abteilungen:
- Finanzbuchhaltung
- Personalabteilung
- Debitorenbuchhaltung
- Zentraleinkauf
- Administrative Aufnahme
- Medizinisches Controlling
Ausbildungsvoraussetzungen
Für den Beruf sollten Sie mitbringen:
- guter Realschulabschluss
- Freude am Umgang mit Zahlen
- Beherrschung der deutschen Sprache und Rechtschreibung
- Interesse am Maschinenschreiben und am Arbeiten mit dem Computer
- Gewissenhaftigkeit, Konzentrationsfähigkeit und Ordnungssinn
Ausbildungsdauer
Die Ausbildung dauert 3 Jahre, die ersten 3 Monate sind Probezeit.
Berufsschule
Berufsschule des Kreises Herzogtum Lauenburg
Kerschensteinerstr. 2
23879 Mölln
Zwischenprüfung
In der Mitte des 2. Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Sie dient der Ermittlung des Ausbildungstandes. Die Zwischenprüfung ist schriftlich anhand praxisbezogener Aufgaben aus folgenden Themengebieten durchzuführen:
- Bürowirtschaft
- Rechnungswesen
- Wirtschaft- und Sozialkunde
Abschlussprüfung
Die Abschlussprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Der schriftliche Teil umfasst drei Arbeiten von unterschiedlicher Dauer aus folgenden Themengebieten:
- Bürowirtschaft
- Rechnungswesen
- Wirtschaft- und Sozialkunde
In der praktischen Prüfung soll der Prüfling praxisbezogene Aufgaben in den Fächern „Auftragsbearbeitung/ Büroorganisation“ und „Informationsverarbeitung“ lösen und ein Prüfgespräch führen.
Arbeitszeit
Die Arbeitszeit beträgt wöchentlich 38,5 Stunden.
Ausbildungsvoraussetzungen
Für den Beruf sollten Sie mitbringen:
- Mittlere Reife, im Einzelfall auch guter Hauptschulabschluss
- Beherrschung der deutschen Sprache und Rechtschreibung
- Freude am Umgang mit Zahlen
- Interesse am Arbeiten mit dem Computer
- Gewissenhaftigkeit, Konzentrationsfähigkeit und Ordnungssinn
- gute Umgangsformen
Abschluss
Berufsabschluss nach Berufsbildungsgesetz; Prüfung vor der IHK zum/zur Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation
Beruf und Ausbildung
Kaufleute für Bürokommunikation erledigen innerbetrieblich Sekretariats- sowie Assistenzaufgaben und übernehmen bereichsbezogene kaufmännisch-verwaltende Tätigkeiten.
Sie sind Fachleute für Textgestaltung und Kommunikationsübermittlung. Am Rechner erledigen sie den Schriftverkehr und erstellen Statistiken und Dateien. Auch die Bearbeitung des Postein- und -ausgangs, die Kundenbetreuung und Bereiche der Personalverwaltung fallen in ihren Aufgabenbereich. Häufig sind sie mit Aufgaben des Rechnungswesens betraut, wo sie z.B. Rechnungen kontrollieren und deren Begleichung vornehmen oder Kostenrechnungen durchführen. Außerdem assistieren sie bei Tagungen und Seminaren.
In den Büros sind sie die „rechte Hand“ des Managements. In dieser Funktion sind wahre Organisationstalente gefragt. Um Kunden, Kollegen, Behörden, Verbänden, Lieferanten und Patienten fundierte Auskünfte erteilen zu können, müssen Kaufleute für Bürokommunikation ihren Betrieb, die verschiedenen Arbeitsbereiche sowie die Zuständigkeiten von Kollegen und Vorgesetzten gut kennen.
Im Büro gehören Computer, Fax, Diktiergerät und Telefonanlage zu ihrem Arbeitsalltag. Den Schriftverkehr erledigen sie mithilfe von Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulations- programmen. Um aus großen Datenbeständen die benötigten Daten herauszufiltern, benötigen sie ein gutes Gespür für Zahlen. Rechtschreibung und Grammatik beherrschen sie bei der Korrespondenz sicher. Sie bereiten Sitzungen und Besprechungen vor und verschicken Einladungen. Außerdem betreuen sie Kunden und assistieren bei Verkaufsgesprächen und bei Tagungen. Ein gepflegtes Äußeres und gute Umgangsformen gehören hier selbstverständlich dazu.
Ausbildungsdauer
Die Ausbildung dauert 3 Jahre, die ersten 3 Monate sind Probezeit
Berufsschule
Berufsschule des Kreises Herzogtum Lauenburg
Kerschensteinerstr. 2
23879 Mölln
Zwischenprüfung
In der Mitte des 2. Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Sie dient der Ermittlung des Ausbildungsstandes. Die Zwischenprüfung ist schriftlich anhand praxisbezogener Fälle oder Aufgaben in folgenden Prüfungsfächern durchzuführen.
- Bürowirtschaft
- Betriebslehre
- Wirtschafts- und Sozialkunde
Abschlußprüfung
Die Abschlußprüfung ist schriftlich in den Prüfungsfächern
- Bürowirtschaft
- Betriebslehre
- Wirtschafts- und Sozialkunde
- und praktisch in den Prüfungsfächern
- Informationsverarbeitung
- Sekretariats- und Fachaufgaben
durchzuführen.
Arbeitszeit
Die Arbeitszeit beträgt wöchentlich 38,5 Stunden.
Die Ausbildung hat zum Ziel, Sie mit diesen vielseitigen Aufgaben im OP und anderen Funktionsbereichen wie Ambulanz, Endoskopie und Zentralsterilisation des Krankenhauses vertraut zu machen.
Die OTA-Ausbildung ist eine 3 jährige Ausbildung und erfolgt in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.
Wie ist die Ausbildung aufgebaut?
Die OTA-Ausbildung umfasst :
- mindestens 1600 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht
- mindestens 3000 Stunden praktische Ausbildung
- die Prüfung
Die Unterrichte werden in Blockform und an Studientagen angeboten.
In den einzelnen Fächern werden Lernerfolgskontrollen, z.B. durch
- Klausuren,
- mündliche Prüfungen,
- Bewertungen von Gruppenarbeiten und deren Präsentation, sowie
- Prüfungen im Operationssaal vorgenommen.
In den Praxisfeldern wird die Ausbildung durch Mentoren/ Praxisanleiter
und durch die klinischen Unterrichte der Lehrer sichergestellt.
Als Voraussetzung sollten Sie mitbringen:
- guten bis sehr guten Realschulabschluss oder Abitur
- Gesundheitliche Eignung des Bewerbers
- Eingangsalter von 18 Jahren
- Soziale Kompetenz
- Verantwortungsbewußtsein
- Fähigkeit zur konstruktiven Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen
- Praktikum im OP-Bereich
Was muss ich außerdem an Eigenschaften mitbringen?
Die Arbeit im Operationssaal erfordert eine gute körperliche und psychische Verfassung, sowie Durchhaltevermögen, da es häufig Situationen gibt, die es nicht erlauben, den OP-Saal zu verlassen. Einfühlungsvermögen und Eingehen auf die Patientenbedürfnisse sind in der OTA-Tätigkeit, ebenso wie in allen anderen Bereichen der Krankenversorgung, selbstverständlich.
Eine schnelle Auffassung, gute Merkfähigkeit, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis sind sehr wichtig, um in enger Zusammenarbeit mit dem Operationsteam vorausschauend arbeiten zu können.
Zeitdruck und psychische Anspannung sind an der Tagesordnung und verlangen ein hohes Maß an Bereitschaft, die persönlichen Bedürfnisse zurückzustellen. Kurz gesagt, Teamfähigkeit, Kooperationsbereitschaft und Konfliktfähigkeit sind entscheidende Eigenschaften für erfolgreiches Arbeiten in einem OP-Team.
Zur eigenen Einschätzung, ob die Arbeit in einem Operationssaal der geeignete Arbeitsplatz sein kann, ist die Ableistung eines 2- wöchigen Praktikums in z.B. einem operierenden Ambulanzzentrum bzw. im OP eines Krankenhauses erforderlich.
Der theoretische Unterricht umfasst nachfolgende Fächer und Mindeststunden:
- Berufsfachkunde 430
- Allgemeine und spezielle OP-Lehre
- Betreuung und technische Assistenz in den Tätigkeitsfeldern Ambulanz und Endoskopie
- Anatomie / Physiologie 160
- Topographische Anatomie
- Anästhesie und Notfallversorgung 50
- Grundlagen der Anästhesie
- Erste Hilfe und Reanimation
- Arzneimittellehre 40
- Berufs-, Gesetzes- und Staatsbürgerkunde 90
- Chirurgie 330
- Grundlagen der Chirurgie
- Gefäßchirurgie
- Gynäkologie und Geburtshilfe
- Handchirurgie
- Herz-Thorax-Chirurgie
- Hals-, Nasen- und Ohren-Chirurgie
- Kinderchirurgie
- Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie
- Neurochirurgie
- Ophtalmologie (Augen-Chirurgie)
- Orthopädie
- Plastische- und Wiederherstellungschirurgie
- Traumatologie (Unfall-Chirurgie)
- Urologie
- Viszerale Chirurgie (Bauch-Chirurgie)
- Hygiene und medizinische Mikrobiologie 100
- Zentrale Sterilgut- und Versorgungsabteilung (ZSVA)
- Allgemeine Hygiene und Umweltschutz
- Krankenhaushygiene
- Medizinische Mikrobiologie
- Krankheitslehre 50
- Allgemeine Krankheitslehre
- Innere Medizin
- Krankenhausbetriebslehre 50
- Organisation und Dokumentation
- EDV
- Physik und Chemie 40
- Psychologie und Soziologie 80
- Sozialmedizin 20
- Strahlenschutz 24
- Lehr-/Lernmethodik, Anleitung 30
- Unfallverhütung 10
- Zur freien Verfügung 96
Theoretische Ausbildung findet statt:
OTA – Schule
Bildungsakademie
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistraße 52
20246 Hamburg
Wie findet die praktische Ausbildung statt? Wie ist sie geregelt?
Die praktische Ausbildung findet in den folgenden Fachgebieten und Bereichen mit einer Mindeststundenzahl statt:
- Chirurgische Fachgebiete
- Viszerale Chirurgie 600
- Traumatologie oder Orthopädie 600
- Gynäkologie oder Urologie 200
- Weitere mögliche chirurgische Einsatzgebiete 600
- Gefäßchirurgie
- Augenchirurgie
- Plastische Chirurgie
- HNO
- Thoraxchirurgie
- Neurochirurgie
- U.a.
- Ambulanzen / Notaufnahme 250
- Zentralsterilisation 120
- Endoskopie 200
- Pflegepraktikum auf einer chirurgischen Station 100
- zur Verteilung auf 1 und 2 200
Was verdient man während der Ausbildung?
Zur Zeit gilt im:
1. Ausbildungsjahr 703,26 Euro
2. Ausbildungsjahr 753,20 Euro
3. Ausbildungsjahr 799,02 Euro