Qualitätsmanagement

Qualitäts- und Risikomanagement

Qualität, Sicherheit und Verlässlichkeit bilden die Grundlage unseres Handelns. Mit einem strukturierten Qualitäts- und Risikomanagement schaffen wir transparente Prozesse, minimieren Risiken und sichern nachhaltig hohe Standards in allen Bereichen unseres Krankenhauses und MVZ. Unser Anspruch ist es, kontinuierliche Verbesserungen zu fördern und gleichzeitig Chancen frühzeitig zu erkennen. 

Koordiniert wird das Qualitätsmanagement durch eine Lenkungsgruppe, in der Führungskräfte und Mitglieder der verschiedenen Berufsgruppen gemeinsam an einer Qualitätsverbesserung arbeiten.
Für uns sind insbesondere die Rückmeldungen unserer Patienten und deren Angehörigen von hoher Bedeutung. So lautet unser Motto: „Wenn Sie zufrieden sind, sagen Sie es weiter. Wenn Sie unzufrieden sind, sagen Sie es uns.“

Unsere Ziele im Qualitätsmanagement

  • Sicherstellung einer konstant hohen Qualität unserer Leistungen und Prozesse 
  • Erhöhung der Kundenzufriedenheit durch Zuverlässigkeit und Transparenz 
  • Kontinuierliche Optimierung interner Abläufe und Strukturen 
  • Förderung einer offenen Fehler- und Verbesserungskultur 
  • Einhaltung gesetzlicher, regulatorischer und interner Anforderungen 
  • Stärkung von Effizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit 

Unsere Ziele im Risikomanagement

  • Frühzeitiges Erkennen und Bewerten potenzieller Risiken 
  • Minimierung von wirtschaftlichen, organisatorischen und operativen Risiken 
  • Schutz von Mitarbeitenden, Kunden, Partnern und Unternehmenswerten 
  • Sicherstellung der Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit in kritischen Situationen 
  • Aufbau nachhaltiger und sicherer Unternehmensstrukturen 
  • Förderung eines verantwortungsvollen und vorausschauenden Handelns 

Unser Verständnis

Qualitäts- und Risikomanagement verstehen wir als fortlaufenden Prozess, der alle Ebenen des Unternehmens einbezieht. Durch regelmäßige Analysen, klare Verantwortlichkeiten und eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Standards schaffen wir Vertrauen und langfristige Stabilität. Dabei stehen Transparenz, Professionalität und eine nachhaltige Unternehmensentwicklung im Mittelpunkt unseres Handelns.

Wenn Sie eine Erfahrung gemacht haben, die Sie uns mitteilen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiterinnen im Qualitätsmanagement. Sie werden Ihre Rückmeldung gern entgegennehmen.

Daniela Fischer

Leitung Qualitätsmanagement

So erreichen Sie uns

Foto Annika Grindel
Annika Grindel
Mitarbeiterin Qualitätsmanagement
0 45 41 – 884 789
Foto Franziska Schmidt
Franziska Schmidt
Mitarbeiterin Qualitätsmanagement
0 45 41 – 884 416

Qualitätsentwicklung im DRK-Krankenhaus

Das DRK-Krankenhaus Ratzeburg arbeitet mit einem systematischen Ansatz zur Qualitätssicherung. Die Ziele dieses Systems sind:

  • Sicherstellung einer hohen medizinischen und pflegerischen Leistungsqualität
  • Sicherstellung einer hohen Patientenzufriedenheit
  • Sicherstellung einer hohen Mitarbeitermotivation
  • Ständige Verbesserung der Abläufe

Koordiniert wird dieser Prozess durch eine Lenkungsgruppe, in der Führungskräfte und Mitglieder verschiedener Berufsgruppen gemeinsam an einer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung arbeiten.

Für uns sind insbesondere die Rückmeldungen unserer Patienten und deren Angehörigen von großer Bedeutung. Ihre Anregungen und Hinweise helfen uns, unsere Leistungen stetig zu verbessern.

Wenn Sie eine Erfahrung gemacht haben, die Sie uns mitteilen möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Daniela Fischer, sie wird Ihre Rückmeldung gern entgegennehmen.

Nutzen Sie alternativ auch gerne unser Online-Feedback-Formular.

Wir streben an, die Erfordernisse und Erwartungen der interessierten Parteien mit den Anforderungen an einen modernen Klinikbetrieb in Einklang zu bringen. Als leistungsfähiger und zukunftsweisender Partner auf dem Gesundheitsmarkt bieten wir den Menschen der Region rund um die Uhr eine zuverlässige und hochwertige ärztliche und pflegerische Versorgung. In Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern können wir ein umfangreiches Leistungsangebot und ein hohes Maß an Qualität sicherstellen. 

Die Grundsätze unserer Qualitätspolitik lauten wie folgt:

  • Erhalt der unternehmerischen Unabhängigkeit
  • Bestmögliche Qualität durch den Aufbau, die Verwirklichung, die Aufrechterhaltung und fortlaufende Verbesserung unseres Qualitätsmanagementsystems einschließlich der benötigten Prozesse und ihrer Wechselwirkung
  • Anwendung des prozessorientierten Anatzes und des risikobasierten Denkens.
  • Definition, Umsetzung und Bewertung von Zielen zur Weiterentwicklung und Verbesserung unseres Qualitätsmanagementsystems
  • Einbeziehung neuester Erkenntnisse unter kritischer Würdigung der Wirksamkeit, Angemessenheit und Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen
  • Die Kundenanforderungen und die gesetzlichen und behördlichen Anforderungen zu vermitteln und sicherzustellen
  • Die Zufriedenheit aller Beteiligen (z. B. Patienten, Besucher und Mitarbeiter) zu messen und zu fördern
  • Aktive Teilnahme an der wirtschaftlichen Förderung und Erhaltung der Region als Arbeitgeber und Ausbildungsstätte
  • Erhaltung und Förderung der fachlichen und sozialen Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Motivation und Sicherstellung von Wissen innerhalb der Organisation
  • Die notwendigen Ressourcen ermitteln und zur Verfügung zu stellen
  • Ausbau und Verbesserung der Versorgung durch Ausweitung des eigenen Portfolios, der Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten, ambulanten Pflegediensten, Pflegeheimen und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • Die Ergebnisse jährlich zu bewerten (Managementbewertung)

Feedback-Formular zum Ausdrucken

Wenn Sie möchten, können Sie sich hier ein ausfüllbares Formular herunterladen, ausdrucken und an uns senden oder auch einfach an unserer Information abgeben.

  • Feedback-Formular zum Ausdrucken (pdf)

Downloads

  • Unser Qualitätsbericht 2024 (pdf)
  • Unser Qualitätsbericht 2023 (pdf)
  • Unser Qualitätsbericht 2022 (pdf)
  • Unser Qualitätsbericht 2021 (pdf)
  • Unser Qualitätsbericht 2020 (pdf)
  • Unser 1. QualitätsBericht des EndoProthetikZentrums Ratzeburg 2019 (pdf)
  • Unser Qualitätsbericht 2018 (pdf)
  • Unser Qualitätsbericht 2017 (pdf)

Unsere Zertifikate

DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg auf erfolgreichem Weg zum Hernien- Kompetenzzentrum

 

Wir gratulieren unserem Leiter der Chirurgischen Klinik, Herrn Dr. Lars Stiedenroth und seinem Team, zur erfolgreichen Teilnahme an der Studie für Herniamed!

 

Die Deutsche Hernien Gesellschaft (DHG) versteht sich als Fachgesellschaft der interessierten und engagierten Hernienchirurgen. Ziel ist eine bessere Behandlung der PatientInnen durch:

 

-          Standardisierte Weiterbildung

-          Qualitätssicherung

-          Wissenschaft

-          Versorgungsforschung

 

„Die Verleihung des Siegels der Deutschen Hernien Gesellschaft ist für uns ein erfolgreicher Schritt auf dem Weg zum Kompetenzzentrum für Herienchirurgie“, so Herr Felix Kracht, Koordinator des Hernienzentrum und Leiter der Herniensprechstunde in Mölln.

 

Der Weg zum DHG-Siegel

 

Um das DHG-Siegel zu erreichen, mussten die ChirurgInnen ihre bisher operierten Hernien in das Online-Register Herniamed eintragen. Dafür musste man sich im Vorwege bewerben und Datenschutzvereinbarungen und Abläufe über die Erfassung erstellen.

Als Koordinator ist Herr Felix Kracht unter anderem für die Datenpflege der Hernien-PatientInnen im Online-System zuständig. Zur Erlangung des Siegels mussten die HernienpatientInnen vollständig erfasst werden und das komplette Team des Hernienzentrums in der Gesellschaft für Deutsche Hernienchirurgie Mitglied sein.

Auch musste eine Mindestanzahl an Hernien-Operationen erfüllt sein.

 

Das Team des Hernienzentrum hat ihre Operationsmethoden durch Fortbildung aktualisiert und arbeitet leitliniengerecht mit verschiedenen Operationstechniken nach den neuesten Standards, welche die ChirurgInnen auf die Bedürfnisse der PatientInnen individuell anpassen können.

 

Zusätzlich sind die Operateure dazu verpflichtet sich regelmäßig im Bereich der Hernienchirurgie fortzubilden.

 

Seit dem Start der Erfassung Mitte Februar 2024, sind mittlerweile über 130 erfolgreiche Operationen durchgeführt und im Register hinterlegt worden.

 

Das Ziel des Zertifizierungsprozesses ist die bestmögliche und besonders schonende Versorgung von Eingeweidebrüchen jeglicher Art mit der höchstmöglichen Qualität, für die das Siegel steht.

 

Der Zertifizierungszeitraum läuft 1 Jahr.

 

Was sind Hernien?

 

Ein Bruch, lat. „Hernie“ (Leisten-, Nabel-, Schenkel-, Narben-, Zwerchfell- oder Bauchwandbruch) ist eine Verlagerung von Eingeweiden (z.B. Darm) aus der Bauchhöhle nach Außen von der Bauchwand durch eine angeborene oder erworbene Öffnung, die im besten Fall geplant operativ verschlossen wird.

 

Das Team des Hernienzentrums

Dr. Lars Stiedenroth - Gelisteter Operateur des Hernienzentrums

Herr Georg Lakidin - Gelisteter Operateur des Hernienzentrums

Christine Fricke - Leiterin der Herniensprechstunde in Ratzeburg und Operateurin des Hernienzentrums

Felix Kracht  - Koordinator des Hernienzentrums, Leiter der Herniensprechstunde in Mölln

 

Unsere Herniensprechstunden

Montags

In Ratzeburg: 11.00 - 13.00 Uhr, Frau Christine Fricke

In Mölln: 14.00 - 18.00 Uhr, Herr Felix Kracht

Im Jahr 2014 wurde das DRK-Krankenhaus durch die initiative Chronische Wunden e.V. erstmalig als Wundtherapie-Zentrum zertifiziert mit Rezertifizierungen 2017 und 2020. Die aktuelle Rezertifizierung in einem ganztägigen Audit Anfang Februar 2024 ergab die uneingeschränkte Empfehlung an die QM-Geschäftsstelle der IWC e.V., das Zertifikat erneut auszustellen und das ICW-Wundsiegel für weitere drei Jahre bis 2027 zu verlängern.

"Wir sind für das gesamte Wundmanagement-Team des DRK-Krankenhauses stolz auf unsere erfolgreiche Auszeichnung, welche belegt, dass unser engagiertes ärztliches Team hier wirklich Hervorragendes geleistet hat. Modernes Wundmanagement erfordert die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Vernetzung der unterschiedlichen Gesundheitsberufe", so der Ärztliche Direktor Dr. Andreas Schmid und die Pflegedirektorin Frau Ramona Voigt. Das Lob gilt dem gesamten Team unter der ärztlicher Leitung von CA Dr. Matthias Schneider und OÄ Frau Dr. Karola Bollow, dem Wundmanagementteam von Frau Poburski, Frau Drews und v.a. Frau Hofgrefe, welche auch als Qualitätsbeauftragte fungiert, sowie den fünf Wundexperten und den beiden Gefäßassistenten mit dem kompletten gefäßchirurgischen Ärzteteams des DRK-Krankenhauses Mölln-Ratzeburg, welches sich somit weiterhin als eines der wenigen Einrichtungen in Deutschland mit einem zertifizierten Wundtherapiezentrum auszeichnet.

Wundmanagement ist viel mehr als nur Verbände zu wechseln. "Es geht dabei vor allem um die Ursachenforschung, um Aufklärung, um Patientenanleitung und Schulung und um die Koordination der unterschiedlichen Fachabteilungen", sagen die Oberärztinnen Dr. Karola Bollow und Frau Dr. Carolin Jessen, Fachärztinnen für Chirurgie und Gefäßchirurgie. Ernstzunehmende Statistiken besagen leider weiterhin, dass bis zu fünfzig Prozent der chronischen WundpatientInnen keine optimale Behandlung erhalten - was langjährige "Schmerzkarrieren" zur Folge hat.

Das Wundmanagement-Team der Klinik ist fachbereichs- und funktionsübergreifend tätig, versorgt und berät stationäre Nachsorgeteams (Pflegedienste- und einrichtungen) auf, um eine reibungslose Nachversorgung der chronischen Wunden zu ermöglichen. Alle PatientInnen der Wundsprechstunde bekommen zudem einen Wundpass ausgestellt, in dem jede Behandlung notiert und nachvollzogen werden kann.

Wer in die Wundsprechstunde des Krankenhauses kommen möchte (Montag, Dienstag und Donnerstag von 08.00 bis 12.30 Uhr sowie bedarfsweise Freitag von 09.00 bis 12.30 Uhr), kann sich gerne bei der verantwortlichen

MFA Frau Spiel unter Tel. (0 45 41) - 884 899

einen Termin geben lassen.

Der gesamte gefäßmedizinische Funktionsbereich am DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg wurde im Jahr 2023 auf der Station 6 erheblich funktionell und technisch erweitert, modernisiert und ausgebaut, so dass nun für alle PatientInnen in der Region ein freier Zugang in die Gefäßsprechstunde möglich ist.

Als Hauptansprechpartner fungieren hier Frau Dr. Karola Bollow, Simona Drews und Frau Spiel.

Geleitet wird das Zentrum von PD Dr. Peter Benecke, Chefarzt für Chirurgie am DRK-Krankenhaus und Chefarzt Jens Leymann von der Klinik für Geriatrie.

„Wir stellen eine ganzheitliche und umfassende Versorgung von geriatrischen Trauma-Patienten durch eine verzahnte und aufeinander abgestimmte Zusammenarbeit von Spezialisten der Fachbereiche Unfallchirurgie und Geriatrie sicher“, fasst PD Dr. Benecke das Konzept des ZAT zusammen. Ziel ist eine erstklassige medizinische, therapeutische und pflegerische Versorgung. Die Kooperation der beiden Häuser ermöglicht eine hochqualifizierte fachübergreifende Behandlung älterer Menschen mit Frakturen von Beginn des Krankenhausaufenthalts bis zur Wiedereingliederung in den häuslichen Bereich.

Neben den Ärzten der Unfallchirurgie und der Geriatrie gehören Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Logopäden zum interdisziplinären Team. Gemeinsam planen sie die optimale Behandlung ihrer Patienten während des Krankenhausaufenthalts und für die Zeit danach. „Charakteristisch für die Zusammenarbeit ist, dass das geriatrische Knowhow schon während des Aufenthaltes im Krankenhaus der chirurgischen Abteilung zur Verfügung steht, während chirurgische Visiten auch nach Verlegung in die Geriatrie stattfinden“, erklärt Leymann.